Montag, 08. Mai 2017

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Gipfeltreffen mit Lagarde und Schwesig

„Labour Policies and Globalisation“-Studentinnen diskutieren mit IWF-Direktorin Lagarde und Bundesfamilienministerin Schwesig über die Arbeitsrechte von Frauen.

Ende April fand in Berlin der zweitägige "Woman 20"-Gipfel (W20) - der offizielle Dialog frauenpolitischer Interessenvertreterinnen mit der G20 - statt. Im Rahmen des Gipfels trafen 21 Studentinnen der HWR Berlin, darunter sieben des Masterstudiengangs „Labour Policies and Globalisation“ (LPG),  mit der französischen Politikerin und geschäftsführenden Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, und der Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig zusammen. Thema war die Frage: „Was muss getan werden, um die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern im Erwerbsleben und in der Zivilgesellschaft zu ermöglichen?“ Organisiert wurde das Treffen von Prof. Dr. Friederike Maier, unter anderem Professorin für Volkswirtschaftslehre an der HWR Berlin.

Die sieben LPG-Studentinnen, die sich in ihren jeweiligen Herkunftsländern zum Teil schon länger für die Arbeitsrechte von Frauen einsetzen, nutzten die Gelegenheit, um mit den beiden Politikerinnen ihre Themen zu diskutieren. So brachte unter anderem die aus Hongkong stammende Studentin Ip Pui Yu und zugleich Vertreterin der „International Domestic Workers Federation“ (IDWF) die in vielen Ländern vorherrschende, prekäre Situation der Haushaltshilfen zur Sprache. „Ich bin sehr froh, dass sowohl Frau Lagarde als auch Frau Schwesig das Thema als in hohem Maße relevant betrachten und auf jeden Fall die Notwendigkeit sehen, stärker für die Rechte der Haushaltshilfen einzutreten.“, äußert sich die LPG-Studentin zufrieden über die Gesprächsrunde.

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