Master Studiengang Labour Policies and Globalisation
Soziale Errungenschaften werden im Zuge der Globalisierung zunehmend den Renditeerwartungen auf den Finanzmärkten geopfert. Gewerkschaften reagieren bisher eher vereinzelt und defensiv auf diese Herausforderungen
Die Einrichtung des Studiengangs entsprang der Erkenntnis, dass die durch den Globalisierungsprozess ausgelösten gewaltigen wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen die bestehenden Regulierungs- und Politikmodelle in Frage stellen. Das Anliegen des zweisemestrigen Masterprogramms ist es jungen Gewerkschaftern kontinentübergreifend die Fähigkeit zu vermitteln, ihre Politik und ihre Strategien an die veränderten Bedingungen der globalen Wirtschaft anzupassen
Der dazugehörige Lehrplan wurde in Kooperation mit Dozenten von internationalenHochschulen und Vertretern der Gewerkschaften weltweit entwickelt und umfasst Themen wie internationale Sozial- und Arbeitsstandards, Schaffung von Beschäftigung, Gleichberechtigung, Arbeitnehmerrechte und soziale Gerechtigkeit, die nach Auffassung der ILO entscheidend sind, um Armut und Ausgrenzung weltweit zu bekämpfen.
Gefördert wird das Programm durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit in Kooperation mit der International Labour Organisation, der Hans-Böckler-Stiftung und der Friedrich Ebert Stiftung.
Innerhalb studienbegleitender Praktika, Exkursionen und Workshops haben die Studierenden zudem die Gelegenheit, die Arbeit deutscher und ausländischer Gewerkschaften, sowie der ILO kennen zu lernen.




